Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension zu "Stormheart - Die Rebellin"

Autor: Cora Carmack
Erscheinungsdatum: 22.05.2017
Verlag: Oetinger
ISBN: 
9783789104053

Preis: 19,99€


Bewertung: ★★★★★

Aurora, Prinzessin von Pavan, will ihr Volk beschützen. Allerdings fehlt ihr dazu die Sturmmagie und so soll sie Prinz Cassius von Lock heiraten, um ihre Herrscherstellung zu behalten.Bald schon merkt sie aber, dass sie dieses Leben nicht leben möchte und so flieht sie in einer Nacht und Nebel Aktion aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe Sturmjäger an. Und nicht nur die Stürme faszinieren sie, sondern auch der junge Jäger Lock. 

Das Mädchen auf dem Cover ist das Ebenbild von Aurora am Tag ihrer Verlobung. So hatte ich permanent ein gefestigtes Bild vor den Augen und auch die Farben passen sehr gut zur Stimmung des Buches. 

Ich muss ja zugeben, dass ich zu Beginn des Buches nicht damit gerechnet hätte, dass mir dieses Buch so gut gefallen könnte. 
Ich hatte eine derartige Geschichte noch nie gelesen und kannte mich in der Thematik, trotz unzählig gelesener Bücher in dem Genre, gar nicht aus. 
Daher habe ich auch eine Weile gebraucht, bis ich mich an alles Neue gewöhnt habe. Als ich aber ein Mal drin war, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen. 
Die Charaktere fand ich allesamt super. Natürlich hat jeder seine Ecken und Kanten, aber die Eigenarten passen so gut zueinander, dass sie kaum nennenswert sind. 
Lediglich das Misstrauen von Lock und Roar gegenüber alles und jedem, sowie die Verunsicherung der beiden bezüglich des jeweils anderen waren hie und da ein wenig zu viel des Guten. 
Die Story an sich fand ich wunderbar, sie hat mich ganz und gar verzaubert. Nicht zuletzt auch wegen dem Schreibstil, der so wunderbar zu lesen war, dass ich wie verzaubert war. 
Die Autorin schafft mit diesem Buch eine Atmosphäre und eine Welt, in die man sich gerne flüchtet und gerne so viel Zeit wie möglich verbringt. 
Die Perspektivwechsel haben mich zu Beginn ein wenig verwirrt, denn sie verändern sich nicht mit den Kapiteln, sondern einfach mittendrin. 
Auch die kleinen Passagen am Anfang jedes Kapitels mit Auszügen aus Roars Lieblingsbuch und der Geschichte von Caelira haben mir sehr gut gefallen. 
Und selbstverständlich, wie könnte es anders sein, habe auch ich mich ein wenig in Lock verliebt: mit seiner männlichen Art, der ursprünglichen Lebensweise und der verletzlichen Seite ist er einfach ein wunderbarer Protagonist.

Fazit:
Ich war direkt traurig, als ich das Buch beendet habe und freue mich unglaublich auf die nächsten Teile - ein absolutes Muss dieses Jahr! 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension zu "Das Buch der Spiegel"

Quelle: Randomhouse Bloggerportal
Autor: E.O. Chirovici
Erscheinungsdatum: 27.02.2017
Verlag: Goldmann
ISBN: 9783442314492

Preis: 20,00€

Bewertung: ★★★★☆


Richard Flynn will gestehen. Er will der Welt mitteilen, von welchem Szenario er 1987 Zeuge wurde. Einen Teil des Manuskripts mit den Antworten sendet er an den Verleger Peter, dessen Interesse daran schnell geweckt ist.  Gemeinsam mit dem Reporter John macht er sich auf die Suche nach dem Rest des Manuskripts, muss jedoch schnell einsehen: In dieser Geschichte ist nichts so wie es scheint.  
  
Das Cover ist fantastisch! Die Farben, die Anordnung, die Idee, einfach alles.  Und ich finde es sehr interessant und gut durchdacht, dass man das Cover auch erst versteht, wenn man das Buch gelesen hat.   
  
Bereits die ersten Seiten des Buches haben es geschafft mich zu fesseln und auch so schnell nicht mehr loszulassen.   
Den Einstieg mit dem Manuskript finde ich sehr gut gelungen und eine tolle Idee - einfach mal etwas neues.   
Auch das Storytelling ist spannend gestaltet und mit den Zeitsprüngen von 1987 in die heutige Zeit sehr gut durchdacht.   
Die Charaktere haben mir an sich auch gut gefallen, jeder mit Macken und doch alle irgendwo wichtig und interessant.   
Ich muss aber gestehen, dass es mir zeitweise zu viele Charaktere wurden.  Irgendwann habe ich nur noch gehofft, dass es nicht noch mehr werden, damit ich den Überblick über die verschiedenen Perspektiven und Geschichten nicht verliere.   
Am besten hat mir hier Roy gefallen. Er hat einfach so eine herzliche Art und hat mich mit seinen Erinnerungen und seiner Lebensgeschichte einfach in seinen Bann gezogen.   
Allerdings war es ein wenig schade, dass Peter einen doch, vergleichsweise, recht kurzen Auftritt in dem Buch bekommt, wo doch er es ist, der das Manuskript eigentlich zugeschickt bekommt.  Auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen: packend und flüssig, dennoch nicht anspruchslos.   
Besonders spannend waren für mich auch die ganzen Psychologischen Fakten, die der Autor immerwieder eingestreut hat, die haben die ganze Geschichte nur noch realistischer gemacht.  Schließlich auch noch ein großes Lob an Chirovici für seine Art Geschichten zu erzählen. Er hat es geschafft von Beginn an eine großartige Spannungskurve aufzubauen, die er bis zur letzten Seite aufrecht erhalten hat.   
Einen Punkt Abzug gab es für kleinere Schönheitsfehler, die mich am Rande ein wenig gestört haben. Zum Beispiel ging mir im ersten Teil der Sprung vom Manuskript in die Gegenwart ein wenig zu schnell und zu abrupt und auch der ein oder andere Charakter hat bei mir nicht unbedingt Pluspunkte gesammelt.   
Das sind aber, wie gesagt, nur Schönheitsfehler, die nicht weiter schlimm sind.  

Fazit:  
Ein tolles Buch voller Spannung und interessanter Fakten über die menschliche Psyche - absolut lesenswert.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Rezension zu "Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte"

Autor: Anna Basener
Erscheinungsdatum: 16.03.2017
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN:  9783847906254

Preis: 16,90€

Bewertung: ★★★☆☆

Bianca lebt in Kreuzberg und arbeitet dort fieberhaft an einer Karriere als Designerin für Damenunterhosen, als die Omma ihr einen Strich durch die Rechnung macht. Nach dem Tod ihrer besten Freundin Mitzi kehrt sie dem Ruhrpott den Rücken und zieht von Essen nach Berlin, wo sie das Leben ihrer Enkelin gewaltig auf den Kopf stellt. 

ICH LIEBE DAS COVER!!! Wir haben auch eine gute Bekannte, die diese Eve Zigaretten raucht und ich habe schon als kleines Kind immer die Schachtel bestaunt. Auf jeden Fall sehr gelungen. 

Das erste woran man sich an diesem Buch gewöhnen muss, ist wohl die Sprache. Richtig schön geballtes Ruhrpott-Deutsch in Form der Omma. 
Das hat auf jeden Fall eine tolle Atmosphäre geschaffen und alles ein wenig aufgelockert. 
Obwohl mir ein deutlicher "Pott-Akzent" nachgesagt wird, komme ich aus München und hatte daher mit der geschriebenen Version des Dialekts erst so meine Probleme. 
Im Laufe des Buches wurde das dann aber immer besser, sodass ich irgendwann die Sätze der Omma im Kopf vervollständigt habe, um zu sehen, ob ich mir die Ruhr-Grammatik schon angeeignet habe. 
In die Geschichte selbst habe ich dann leider nicht so gut reingefunden. 
Oft habe ich mich gefühlt wie in einer chaotischen Folge von "Türkisch für Anfänger" - nur noch wilder. 
Ich verstehe schon, dass der Sinn dieses Buch war einige Sachen überspitzt darzustellen, zumindest hoffe ich das, doch es war einfach zu viel des Guten.
Manche Dinge waren so unrealistisch oder so schräg, dass ich mich nicht richtig fallen lassen konnte. 
Außerdem passierten die Dinge so schnell und es passierte auch so viel auf einmal, sodass ich oft verwirrt zurückblieb und einen Moment gebraucht habe, um die Dinge zu sortieren. 
Die Charaktere sind das, was man vom Pott erwartet: Laut, direkt und locker. Manchmal vielleicht zu locker. 
Bianca ist mir oft zu blauäugig gewesen, um nicht zu sagen doof, die Omma zu anstrengend und der Rest der Bande oft einfach nur nervig. 
Ich fand es leider auch ein wenig anstrengend zu lesen. Ich glaube ich habe an die eine Woche gebraucht für die wenigen Seiten, einfach weil ich das Buch immerwieder zwischendurch weglegen musste, damit mir der Kopf nicht raucht.

Fazit: 
Eine nette Idee mit einer tollen Atmosphäre und Charakteren, die einen gleichermaßen amüsieren, wie nerven.
Nur der Schreibstil ist, wie ich finde, noch ein wenig unausgereift, aber ein Blick ins Buch lohnt sich auf jeden Fall! 

Sonntag, 7. Mai 2017

Rezension zu "Ein Sommer in Corona del Mar"

Autor: Rufi Thorpe
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
Verlag: btb
ISBN: 9783442714711

Preis: 9,99€

Bewertung ★★★★☆


Lorrie Ann und Mia sind die besten Freundinnen seit sie kleine Mädchen sind. Dabei war Mia immer das wilde Problemkind mit der kaputten Familie, während Lorrie Ann ein scheinbar perfektes Bilderbuch Leben geführt hat. Doch nach der Geburt von Zach sollte sich alles ändern und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. 

Das Cover finde ich sehr irreführend. Man sieht es und erwartet einen leichten Sommerroman. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Als Marketing- Gag ist das aber vielleicht gar nicht schlecht gemacht.

Ich kann gar nicht genau sagen, was ich von diesem Buch erwartet habe. Einen heiteren Sommerroman sicher nicht, denn die Idee hat sich nach dem Lesen des Klappentextes verabschiedet. 
Dass es allerdings stellenweise so düster werden würde hätte ich nicht gedacht. 
Es kommt mir vor wie ein düsterer roter Faden, der sich durch die Geschichte zieht und den Leser gleich mitnimmt in tiefe Abgründe, aber das passt irgendwie super in das Gesamtbild der Geschichte. 
Die Themen sind aktueller denn je und öffnen sicherlich vielen Lesern hie und da die Augen.
Den Charakteren stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Mia gefällt mir von den beiden noch am besten, da sie einfach ein wenig vernünftiger ist. Auf der anderen Seite fehlt mir bei ihr aber eine Prise Lockerheit, die sie weniger wie einen Roboter wirken lässt. 
Lorrie Ann ist mir dagegen ein wenig zu locker und unvernünftig, und man sieht ja wohin das führt.
Die Nebencharaktere haben mir soweit auch ganz gut gefallen, denn sie sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und fügen sich super in das Gesamtgeschehen ein. 
Was mir auch aufgefallen ist: Die Geschichte von Inanna ist im ganzen Buch präsent und es werden immer wieder aktuelle Bezüge aufgestellt. 
Auf der einen Seite finde ich das schön gemacht, auf der anderen Seite erweckt das oft den Eindruck, als würde Mia mit ihrer Arbeit verheiratet sein und ein wenig zu sehr in der Antike hängengeblieben sein. 
Die Story an sich hat mir gut gefallen. Sie ist zwar nicht großartig spannend, aber durch ihre Aktualität und den schönen Schreibstil der Autorin macht das Lesen Spaß und geht unheimlich schnell. 
Nur das Ende, gerade im Bezug auf Mia und Lorrie Ann, hat mir nicht so gut gefallen, das war mir zu knapp, ich hätte gerne noch ein wenig mehr dazu erfahren.

Fazit: 
Wer eine entspannte Pool Lektüre sucht ist bei diesem Buch falsch. Dennoch ein sehr bewegendes Buch über Freundschaft und den tiefen Fall eines eines einst glücklichen Mädchens. 

Freitag, 5. Mai 2017

Rezension zu "Brausepulverherz"

Autor: Leonie Lastella
Erscheinungsdatum: 27.04.2017
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 9783596035465

Preis: 9,99€

Bewertung: ★★★★☆


Jiara führt ein geregeltes Leben in Hamburg: Freund, Studium, Familie. Doch jeden Sommer kann sie für ein paar Wochen diesem Alltagstrott entfliehen und in Italien, ihrer zweiten Heimat, ausspannen. Bisher hat sie von diesen Urlauben nie viel mitgebracht, doch dieses Mal ist alles anders. Ihr Mitbringsel, groß, unverschämt gutaussehend, charmant und mit Namen Milo, droht Jiaras geregeltes Leben komplett aus der Bahn zu werfen. 

In das Cover würde ich mich in der Buchhandlung direkt verlieben! 
Das weite Meer vereint in den Silhouetten zweier Liebender...Es ist so wunderbar kitschig im Besten aller Sinne! 
Die Farbauswahl mit den Pastelltönen und den kräftigen Farben des Meeres finde ich auch sehr gelungen!

Wer hinter dem Cover einen schönen, romantischen Liebesroman vermutet, der einen zum träumen einlädt und in ein italienisches Küstenstädtchen entführt, liegt hier goldrichtig! 
Die Geschichte gefällt mir sehr gut; sie ist zwar an sich nicht unbedingt etwas neues, aber die Autorin schafft es durch ihre Erzählweise dem Leser nicht den Eindruck zu vermitteln, als hätte er sowas schon tausendmal gelesen. 
Vor allem die Perspektivenwechsel sind gelungen, denn so erfährt man nicht nur etwas über die Gefühlswelt von Jiara, sondern auch über die von Milo. 
Die Charaktere sind mir alle sympathisch, bis auf eine, und das ist, leider, eine Hauptfigur: Jiara. 
Ich persönlich habe sie als unglaublich anstrengend empfunden, kindisch, ziellos und einfach sehr, sehr nervig. Das ist leider der Grund, warum ich dem Buch keine fünf Sterne geben kann, und das tut mir wirklich im Herzen weh, denn ich habe die Lektüre wirklich genossen. 
Zwar hat Jiara ein paar "lichte Momente" in denen ich gedacht habe es würde bergauf gehen, aber sämtliche Sympathiepunkte die sie gesammelt hat, hat sie durch eine kindische Aktion nach der anderen verloren. 
Milo dagegen hat mir sehr gut gefallen. Dieses Machohafte, das Bad Boy Image, finde ich sehr anziehend und das hat er auch sehr gut rübergebracht. Nichtsdestotrotz, wie sagt man so schön: harte Schale, weicher Kern. 
Die Einblicke in seine Gefühlswelt haben auch mich dazu gebracht, mich ein wenig in ihn zu verlieben. 
Was mir noch ein wenig negativ aufgefallen ist, sind die großen Zeitsprünge. Auf der einen Seite passiert gerade etwas und fünf Seiten später sind schon drei Wochen vergangen. Das hat bei mir im Laufe der Geschichte einige Fragezeichen hinterlassen, was denn in der Zwischenzeit passiert ist. 
Besonders gut gefällt mir an diesem Buch allerdings der Schreibstil. Er ist so wunderbar flüssig und angenehm zu lesen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. 
Außerdem schafft es Leonie Lastella die italienische Dolce vita Atmosphäre super rüberzubringen, sodass ich nach der Lektüre erstmal zu meinem Lieblings-Italiener gegangen bin um mein Fernweh zu stillen.

Fazit: 
Ein wunderbares Buch über Liebe, Freundschaft und Träume, dessen einziges Manko die negativen Charakterzüge der Protagonistin sind, die hier leider den positiven überwiegen. 
Das soll aber keineswegs daran hindern das Buch zu lesen, denn es ist wirklich empfehlenswert und bringt uns sonnige Sommerlaune. 

Donnerstag, 4. Mai 2017

Rezension zu "Hard Rules - Das Verlangen (Dirty Money 1)"

Quelle: Amazon
Autor: Lisa Renee Jones 
Erscheinungsdatum: 01.05.2017
Verlag:  beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
ISBN: 9783732542284
Preis: 12,90€

Bewertung: ★★★★☆

Shane ist erfolgreicher Anwalt und gerade von New York nach Denver gezogen, um in das Familienbusiness einzusteigen. Dort trifft er auf die geheimnisvolle Emily, die selbst auch vor jemandem oder etwas auf der Fluch zu sein scheint. Ihre verkorksten Familien und ihre schwere Vergangenheit verbinden die beiden miteinander und dennoch werden sie auf eine harte Probe gestellt.


Da das Cover relativ schlicht gehalten ist, gibt es dazu auch nicht allzu viel zu sagen; es passt aber ganz gut in die geheimnisvolle Atmosphäre des Buches. 

Zugegebenermaßen war ich anfangs noch ein wenig skeptisch was dieses Buch angeht, nicht zuletzt, da dieses Genre ja gerade den Markt flutet. 
Und natürlich hat es auch viele Elemente des großen Vorreiters, aber kleine Details machen dieses Buch so besonders. 
Shane, die männliche Hauptfigur erinnert dabei tatsächlich ein wenig an Christian Grey mit seinem vielen Geld und der Macht, die aus jeder seiner Poren zu dringen scheint. Dennoch finde ich ihn viel interessanter, da er nicht so durchschaubar ist und auch die Machenschaften in die er verwickelt ist regen die Neugier des Lesers an. 
Emily dagegen ist ein einziges großes Mysterium. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass sich das große Geheimnis um ihre Person lüftet, aber dafür muss ich wohl oder übel auf den zweiten Teil warten. 
Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, denn er hat mich wirklich von Anfang an mitgerissen und auch bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Auch die Handlung hat mich sehr gut unterhalten. 
Ich fand es auch gut, dass es von allem etwas gab: Drama, Intrigen, Geheimnisse, Sex und Gefühle. Und obwohl hier so viele Komponenten mit reinspielen ist doch von keiner zu viel vorhanden, sodass es übertrieben wirkt. 
Gerade Sexszenen sind ja häufig heikel, da sie schnell billig wirken und den Leser mehr abschrecken, als unterhalten. Ich habe das hier nicht so empfunden. 
Ich fand die Menge an Sexszenen und auch die Wortwahl gerade richtig und hatte einfach das ganze Buch durch Freude beim Lesen.
Ganz toll haben mir die Zitate der größten Mafiosi zwischen den Kapiteln gefallen...das gibt dem ganzen die nötige Prise Pfeffer. 
Ich bin allerdings schon sehr gespannt, was es mit Emily nun wirklich auf sich hat und ob Shane und sie ihre Vegangenheiten hinter sich lassen können, um gemeinsam in eine bessere Zukunft zu starten. 

Fazit:
Ein toller Auftakt einer neuen Reihe, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt!